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Planen oder es verwerfen? Wann ist die Einführung der Public Cloud sinnvoll?

Michalina Grzegorzewska
Michalina Grzegorzewska
Marketing Specialist
Juni 25
7 min

Sie wissen also, dass immer mehr Unternehmen auf die Cloud umsteigen. Wahrscheinlich haben Sie auch gehört, dass cloudbasierte Lösungen die Zukunft sind und dass Investitionen in diese Lösungen in diesem Moment in die Höhe schnellen dürften. Dennoch haben Sie Ihre Zweifel. Ist dies die geeignete Lösung für Ihr Unternehmen? Sollten Sie wirklich in den größten Trend der IT-Branche seit der Erfindung von WLAN investieren? Solche Fragen sind berechtigt – und hier finden Sie Antworten darauf.

Wer sind Sie?

Um die Grundlage für die notwendigen Überlegungen zu schaffen, lassen Sie uns am besten einen Blick auf Ihr Unternehmen werfen, das Lösungen vor Ort einsetzt. Das Unternehmen ist entweder klein oder mittelgroß, aber Sie erwarten, dass es bald florieren wird. Im Moment reichen jedoch die Infrastruktur und die Leistungsfähigkeit der Server in der Regel aus, abgesehen von gelegentlichen Ausfallzeiten. Für die meisten Probleme reicht Ihr internes IT-Team aus, um Anwendungen zu implementieren oder die Infrastruktur zu aktualisieren – aber Abstürze kommen trotzdem von Zeit zu Zeit vor. Kurz gesagt: Ihre Infrastruktur ist nicht die zuverlässigste, aber sie funktioniert.

Wenn Sie sich in der obigen Beschreibung wiederfinden, ist es kein Wunder, dass Sie sich Gedanken darüber machen, ob eine Cloudeinführung wirklich notwendig ist. Schließlich wissen wir alle, wie das Sprichwort lautet: „Wenn es nicht kaputt ist, repariere es nicht.“ Oder, noch besser zum Thema passend: „Ändere niemals ein laufendes System.“ Und Sie haben recht, denn es besteht durchaus die Möglichkeit, dass es in Ihrem Fall wirklich wenig Sinn ergibt, Ihr Unternehmen in die Cloud zu schicken. Betrachten wir beide Seiten der Medaille und finden wir heraus, wann wir die Einführung der Public Cloud planen und wann wir sie vorerst aufschieben sollten.

Welche Probleme werden größer, wenn man sie ignoriert?

Zunächst einmal … eine kurze Frage: Warum verwenden Sie überhaupt Systeme und IT-Lösungen? Man könnte sich darauf wetten, dass Sie zuverlässige, schnelle, nicht zu teure, gesicherte und weitgehend automatisierte Tools für Ihre Geschäftsabläufe benötigen. Es geht um Kundenbetreuung, Vertriebskanäle, die Organisation der Finanzen oder einfach darum, alles an einem leicht zugänglichen Ort zu haben. Jedes Mal also, wenn Ihr System ausfällt, wenn es zu hohe Kosten verursacht, es ein Datenleck riskiert oder einfach nur die Arbeit erschwert, erfüllt es seine Kernaufgaben nicht.

 

Welches sind die Probleme, die Ihre Systeme und Ihr Unternehmen gefährden?

  1. Häufige Ausfallzeiten bei einem Hosting vor Ort.
  2. Server verursachen hohe Kosten oder sind in keinem guten Zustand.
  3. Es gibt unvorhersehbare Auslastungsspitzen bei der monatlichen Nutzung von Servern.
  4. Die Infrastruktur (wie etwa Betriebssysteme oder Tomcat-Server) ist nicht auf dem neuesten Stand.
  5. Eine Zunahme des Datenverkehrs wird bald erwartet (zum Beispiel wegen einer bevorstehenden Firmenexpansion).
  6. Die Markteinführungszeit der Anwendungen sollte verbessert werden.

Jeder Punkt auf dieser Liste ist wie eine tickende Bombe – ohne Beobachtung kann sie irgendwann hochgehen und das Budget und die Arbeitsabläufe des Unternehmens schädigen. Warum ist dem so? Weil solche Probleme mit der Zeit immer mehr anwachsen. Menschen sind Gewohnheitstiere, daher ist es für uns leicht, uns an gelegentliche Ausfallzeiten oder ein schleppendes Arbeitstempo zu gewöhnen. Aber nur weil wir das Problem nicht mehr wahrnehmen, bedeutet das noch lange nicht, dass das Problem nicht mehr existiert, oder? Und auf dem heutigen Markt ist jede verpasste Gelegenheit, Ihr Unternehmen anzukurbeln, zugleich ein Rückschlag gegenüber der Konkurrenz.

Warum ist die Cloud DIE Lösung?

Man könnte sagen, dass kein Problem zu schwer für die Cloud ist. Wenn man Gewicht von den Servern vor Ort nimmt und dieses in den komplexen, gut ausgestatteten Rechenzentren platziert, können Entwickler und Ingenieure die meisten Probleme getrost vergessen, die mit einer geringen Kapazität der lokalen Infrastruktur zusammenhängen.

In vielen Fällen ist es auch einfach günstiger: z. B. wenn Ihr Unternehmen eng mit den Jahreszeiten korreliert ist, was bedeutet, dass sich Zeiten mit einem hohen Datenaufkommen und Zeiten mit geringer Serverauslastung abwechseln. In der Regel erfordert dies, dass die Server die ganze Zeit über hoch belastbar bleiben müssen – was das ganze Jahr über hohe Kosten verursacht.

 

Betrachten wir am besten jeden Aspekt einzeln, den die Cloud verbessern kann – unter Berücksichtigung der Bedürfnisse Ihres Unternehmens.

  • Erstens sind Rechenzentren für das Hosting Ihrer Dienste viel besser ausgestattet als Ihre eigene Infrastruktur oder Ihr lokaler Server-Outsourcingplatz es sein können. Die Geräte werden auf dem neuesten Stand gehalten, ständig überwacht und sind viel produktiver und effizienter, was bedeutet, dass sie nur selten eine Ausfallzeit haben. Das ist nicht überraschend – wenn Sie ein Rechenzentrum sind, das Terabyte an Daten verwaltet, müssen Sie in die beste Infrastruktur investieren. Ganz zu schweigen von den Kühlsystemen, Notfallprozeduren und so weiter. Rechenzentren sind der Ort, auf dem Sie für Ihre Dienste bauen können, wenn Sie nach einer sicheren, zuverlässigen Lösung suchen.
  • Zweitens ist die cloudbasierte Infrastruktur flexibel und zuverlässiger. Wenn Sie mehr Platz benötigen als zuvor angenommen, ist das kein Problem. Sie müssen kein weiteres Gerät kaufen, Ihre Anwendungen verlagern oder eine neue, erweiterte Software entwickeln. Die Cloud ist, genau wie das Internet, endlos. Außerdem zahlen Sie bei einer Cloudlösung im Gegensatz zu On-Premise-Lösungen nur für den Raum, den Sie tatsächlich nutzen. Unabhängig von der Obergrenze der möglichen Datennutzung – Sie zahlen nicht für das, was Sie mit der Infrastruktur tun könnten, sondern für das, was Sie tatsächlich tun.
  • Drittens ist die Wartung von cloudbasierten Lösungen, d. h. Entwicklung, Aktualisierung, Reparatur oder Konfiguration, mit der Cloud viel einfacher als mit lokalen Servern durchzuführen. Ein großer Teil der Änderungen wird automatisch vom Cloudanbieter durchgeführt, was bedeutet, dass das IT-Team des Unternehmens vom Druck der ständigen Wartung entlastet wird.
  • Viertens ist es erwähnenswert, dass man mit cloudbasierten Lösungen Anwendungen nicht nur einfacher, sondern auch schneller einsetzen kann. Das heißt, wenn Sie ein neues Tool wollen, müssen Sie es einfach nur einsetzen, nicht aber die Anschaffung neuer Geräte wie Load Balancer oder zusätzliche virtuelle Maschinen einplanen und nicht Zeit und Geld verschwenden, wie es bei On-Premise-Lösungen normalerweise der Fall ist.

Wann man die Idee für eine Public Cloud verwerfen sollte

Es gibt keine allgemeingültigen Lösungen, und es bringt in der Regel nicht viel, wenn man allgemeinen Trends ohne tieferes Nachdenken einfach so folgt. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die Vorteile der Cloudeinführung zu sehen, sondern auch Situationen zu berücksichtigen, in denen die Veränderung einfach noch nicht nötig ist. Vor allem dann, wenn das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Geschwindigkeits- oder Kapazitätssteigerung verzichten kann. Die Entscheidung liegt bei Ihnen in Situationen, falls:

  • Ihr Unternehmen hat bereits in hauseigene Serverfarmen investiert;
  • Vor-Ort-Lösungen sind ausreichend für den aktuellen und geschätzten Datenverkehr und die Nutzung;
  • es bestehen Auflagen in Hinblick auf die Datenstandorte.

Selbst in solchen Situationen kann die Cloud noch viel Gutes für das Unternehmen bringen. Aber die Einführung der Cloud ist eine Investition, und es ist mehr als offensichtlich, dass Investitionen geplant werden müssen und ihren Platz in der Geschäftsstrategie haben müssen. Es ist besser, jeden Aspekt des Problems zu bedenken und dann über die beste Vorgehensweise zu entscheiden (indem man die beste Strategie für eine Cloudeinführung wählt), als sich kopfüber in diese zu stürzen.

Zeit und Team – was ist zu erwarten?

Wir erwähnen „die beste Strategie für eine Cloudeinführung“ – ja, Sie haben recht, es gibt mehr als einen Weg, dies umzusetzen. Man könnte fast sagen, dass Sie für jede Anwendung, die in Ihrem Unternehmen eingesetzt wird, eines von 6 Hauptverfahren und eine unendliche Anzahl von jeweiligen Variationen anwenden können. Die Wahl des besten Weges ist eine Aufgabe für den Cloudarchitekten und seinen Kunden. Das bedeutet, dass Sie bei der Entscheidungsfindung von einer Person unterstützt werden sollten, die alles über die Cloud weiß. Gemeinsam werden Sie dann entscheiden, was das Beste ist.

Die typische Aufgabenverteilung sieht so aus: Der Cloudarchitekt bereitet den Plan für die Migration vor – er bewertet die von Ihrem Unternehmen genutzten Ressourcen, priorisiert die erste Gruppe von Anwendungen und Arbeitslasten und stimmt jede Aufgabe mit einem geeigneten Team ab. Danach migrieren Entwickler, QA- und DevOps-Ingenieure die bestehenden Anwendungen mit Hilfe eines iterativen Ansatzes, dank dessen die Auswirkungen ihrer Arbeit während des gesamten Prozesses der Cloudeinführung sichtbar werden – nicht erst an ihrem Ende. Je nach Größe und Komplexität der bestehenden Anwendungen und der Arbeitslasten kann der Zeitrahmen variieren. Im obigen Beispiel (das, wie Sie sich erinnern können, IHR Unternehmen beschreibt) sprechen wir von einer Zeitspanne von über einem Dutzend Wochen, wenn keine kritische Änderung während des Projekts auftritt.

Denken Sie über die Einführung der Cloud nach. Ergibt es für Ihr Unternehmen Sinn? Unterscheidet sich Ihre Situation stark von der oben beschriebenen? Stehen Sie vor ähnlichen Problemen? Betrachten Sie alle Seiten des Problems und entscheiden Sie dann. Und dann kontaktieren Sie uns!

Michalina Grzegorzewska
Michalina Grzegorzewska
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